Maskenpflicht in Berlin: Mundschutz für alle

Am 27. April 2020 wurde die Maskenpflicht in Berlin und den meisten anderen Bundesländern eingeführt. In der Hauptstadt bedeutet dies, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen, U- und S-Bahnen alle Passagiere Mundschutz tragen müssen. Masken-Querulanten brauchen fürs Erste nicht mit Bußgeldern zu rechnen. Der regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hofft auf eine „starke soziale Kontrolle durch andere im ÖPNV“ … Widersetzt man sich dagegen in Bayern der Maskenpflicht, kann das für Privatleute mit 150 Euro zu Buche schlagen. Bayerische Geschäftsleute müssen bei Verstößen bis zu 5.000 Euro Strafe zahlen.

Maskenpflicht in Berlin in der Kritik

Dies ist die neue Normalität in Deutschland im Jahr 2020. Vor einigen Monaten hätte man den bisherigen Verlauf der sogenannten Coronakrise womöglich für die Handlung eines düsteren Zukunftsromans gehalten. Am 24. April schrieb ein Autor der Berliner Zeitung, Michael Maier, in einem Artikel mit dem Titel „Die Stimmung wird kippen“: „Die Politik hat jedes Maß verloren. Ihre Verordnungen greifen tief in unser Leben ein. Vieles wird zerstört. Die Masken sind erst der Anfang. Es wird keine schöne, neue Welt.“

Als im März der Lockdown mitsamt der geltenden Hygiene-Vorschriften beschlossen wurde, riet das Robert-Koch-Institut (RKI) Privatpersonen im öffentlichen Raum noch vom Tragen einer Maske ab. Ein Mund- und Nasenschutz müsse medizinischem und pflegerischem Personal sowie Menschen mit Atemwegserkrankungen vorbehalten bleiben, hieß es. Anfang April hat das Institut unter der Präsidentschaft des Veterinärmediziners Lothar Wieler plötzlich seine Meinung zu diesem Thema geändert.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hingegen spricht sich bei gesunden Menschen gegen Mundschutz aus – es sei denn, man übernehme die Pflege von Corona-Patienten. Die Gefahr der Falsch-Anwendung von Masken ist groß. Mediziner weisen darauf hin, den Mundschutz nur so lange zu tragen, bis er anfängt, feucht zu werden und ihn täglich bei 60 bis 90 Grad Celsius zu waschen. An der Maske sammeln sich schließlich potentielle Erreger wie Keime, Bakterien und Viren. Zusätzlich atmet man das ausgeatmete CO2 wieder ein, was im Selbst-Experiment für den unten verlinkten YouTube-Film „Maskenball in Berlin“ starke Kopfschmerzen ausgelöst hat.

Körperliche und seelische Folgen

Auf der körperlichen Ebene besteht also durchaus die Gefahr, dass Gesunde wegen der Maskenpflicht in Berlin und im restlichen Land Krankheitssymptome entwickeln. Kann dies im Interesse eines Staates liegen, der vorgibt, die Gesundheit der Menschen zu schützen?

Die seelischen Auswirkungen der längst diktatorisch anmutenden Maßnahmen und Brüche des deutschen Grundgesetzes lässt die Merkel-Regierung völlig außer Acht. Am Ende des Jahres sollten wohl dringend die Selbstmordrate und die Zahl der Corona-Toten in Deutschland miteinander verglichen werden. Existenzen wurden innerhalb weniger Wochen zerstört, Familienmitglieder und Freunde voneinander getrennt. Die soziale Abgrenzung passiert jetzt sogar hinter einer Maske, die wiederum „verantwortungsvolle“ Bürgerinnen und Bürger vereint. Vor über 80 Jahren tat dies eine rote Armbinde mit weißem Punkt und einem seltsamen schwarzen Kreuzsymbol in der Mitte. Vergleiche wären jedoch blanke Verschwörungstheorien, die auf einer seriösen Seite wie dieser nichts zu suchen haben … (as)

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