Negative Energie beim Maskenball: Selbstschutz ist angesagt!

Eine Woche bin ich durch das maskenfreie Dänemark gereist und in der Nacht vor meiner Abreise macht sich negative Energie in mir breit. In den frühen Morgenstunden raubt sie mir regelrecht den Schlaf! Eine Woche war ich von freundlichen, entspannten und hilfsbereiten Menschen umgeben. Der Gedanke an die Rückreise in ein Land voller Anspannung, Anfeindungen und maskierten Gesichtern mit panischen Augen erfüllt mich mit schlimmen Aversionen.

Als ich schließlich in den Zug von Kopenhagen nach Hamburg eingestiegen bin, wird es noch ärger. Mir gegenüber sitzt eine Deutsche, die sich bereits in der dänischen Hauptstadt Mund und Nase vermummt und mit betroffen wirkenden Augen auf den Bildschirm ihres Laptops blickt. In Dänemark gibt es weder eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln noch in Geschäften. Nur wer im Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli Achterbahn fahren will, muss ein Mundschutz tragen. Bei dem bizarren Anblick frage ich mich, ob die „Gesichtswindel“ vor umherfliegendem Erbrochenen schützen soll.

Zurück zum Zug von Kopenhagen nach Hamburg: Mein maskiertes Gegenüber triggert in mir eine Palette von niedrig schwingenden Gefühlen, die mich energetisch zermürben. Wut, Zorn, Hass und plötzlich auch Trauer und Angst vor Gen-Manipulation mit einem mRNA-Impfstoff. Unter anderen Umständen würde ich vielleicht Smalltalk mit der Frau halten. Nun projiziere ich all meine negative Energie auf sie und ihre Maske.

Ich packe ebenfalls meinen Laptop aus, um mich während der fast fünfstündigen Fahrt mit Filmen abzulenken. Es hilft nichts. Immer wieder erspähe ich aus den Augenwinkeln die schändliche Mund-Nasen-Burka. Den Gesslerhut, dessen Huldigung mir widerstrebt.

Kurz vor der dänisch-deutschen Grenze ertönt eine Durchsage, dass in Deutschland alle Fahrgäste Mund und Nase zu bedecken hätten. Das „Killervirus“ ist bekanntlich klug und hierzulande viel, viel gefährlicher als im benachbarten Dänemark. Neuerdings halte ich mich an die staatliche Gehorsamsverordnung und behänge mein Gesicht mit einem roten String-Tanga aus atmungsaktiver Spitze.

„Ich habe einen zweiten Mundschutz dabei“, sagt die Frau, die sich schon seit Kopenhagen von der Bundesregierung zum Tragen einer Maske nötigen lässt.

„Brauche ich nicht. Ich habe meine eigene Maske“, antworte ich.

Gesslerhut statt Virenschutz

Die deutsche Grenzpolizei, die im Zug die Ausweise der Fahrgäste kontrolliert, akzeptiert meine individuelle Interpretation der Mund-Nasen-Bedeckung ohne Zurechtweisung. Denn in keiner Verordnung ist festgelegt, aus welchem Material die Maske zu bestehen hat!

Wie bereits das Ärzteblatt im April vor Einführung der Maskenpflicht verdeutlichte, husten Covid-19-Patienten Viren durch chirurgische Masken und Baumwolle hindurch. Die Vermutung, dass der Lappen vor der Nase nur der allgemeinen Angstmache und dem Eintreiben von Bußgeldern dienen soll, hatte ich schon vor Monaten. Mein Freiheitsvirus, meine chronische Anpassungsstörung, mein Rechtsempfinden und mein logisches Denken verbieten es mir außerdem, das faschistoide Ritual zu praktizieren.

Als ich in Berlin ankomme, hat mich meine negative Energie längst ausgelaugt. Der Weg mit dem Fahrrad zu meiner Wohnung fällt mir schwer. In dem Moment wird mir klar, dass die Bundesregierung, zumindest für ein paar Stunden, offenbar ihr Ziel erreicht hat: die Spaltung von Gesundheits- und Freiheitsfanatikern. Mir wird bewusst, dass ich genauso viel Hass gegen „Maskenfetischisten“ in mir habe wie anscheinend eine Spiegel-Autorin, die neulich mit einer Hetzkolumne gegen „Schutzmasken-Verweigerer“ gewettert hat. Ich sehe mich mit ihr auf einer Stufe, wenn auch mit ganz viel Abstand. Innerlich schreie ich: „Stopp!“

Frau mit Maske, Foto: vperemencom / Pixabay

Negative Energie aus dem Ego

Es ist nur mein Ego, das beim Anblick von Maskierten aufbegehrt. Die Anspannung und Panik anderer Menschen gehören zu ihnen, nicht zu mir. Ich habe die Freiheit, mir ein hell leuchtendes Licht rund um meinen Körper vorzustellen, tief durchzuatmen und die „Qualitätsmedien“ schreiben zu lassen, was für sie den größten Profit bringt. Ich habe ebenfalls die Freiheit, mit Stolz einen roten Schlüpfer als Maske aufzusetzen und darunter zu lächeln.

Meine Entscheidung, meinen Blick wieder auf das Licht zu lenken, beruhigt mich. Ich atme tief durch, während ich mit roter Spitze über Mund und Nase im Supermarkt um die Ecke einkaufen gehe. Es fühlt sich fast an wie Meditation. Keiner weist mich zurecht oder starrt mich vorwurfsvoll an.

Erst an der Kasse einer Drogerie löse ich nicht nur negative Energie, sondern eine stürmische Welle von Hysterie aus. Der Kassierer meckert: „Sie wissen schon, dass das keine rechtmäßige Mund-Nasen-Bedeckung ist?“

„Es steht nirgends geschrieben, was rechtmäßig ist“, kontere ich.

Hinter mir echauffiert sich eine Mutter mit Kind: „Nein, das ist NICHT rechtmäßig! Es ist nicht erlaubt, mit einer Unterhose im Gesicht vor die Tür zu gehen. Hier sind auch Kinder und das ist kein SM-Club. Wenn Sie so vulgär sind, bleiben Sie besser zu Hause!“

„Vulgär? Kennen wir uns? Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Tag“, erwidere ich und spaziere in meinem wenig aufreizenden schwarzen T-Shirt und knielangem Jeansrock zum nächsten Geschäft. Die Aggression lasse ich bei derjenigen, die sie auf mir entladen wollte.

Wie vulgär ich mit meiner Maske in diesem staatlich inszenierten Kasperletheater wirklich bin, zeigt das folgende Video! (as)

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